Eine Ode an das Qualitätsbewusstsein!

Disclaimer: Hier wird Dampf abgelassen. Tiefgründige Ergüsse sind nicht zu erwarten.

Vorgeschichte

In der letzten Zeit häuft sichs: Dreiste Fehler in ausgewachsener Software. Vielleicht hatte ich auch viel Pech bei der Auswahl, tut aber nichts zur Sache. In der offiziellen Version 1.7.2. des millionenfach verwendeten Cross-Platform-Mobile-Application-Frameworks ™ Appcelerator Titanium ist auf einmal die Build-Funktion für Apps so hart kaputt, dass man ohne manuellen Eingriff in das Build-Script nichts mehr in den App-Store / Android Market bekommen wird.

Evaluation anständiger UI-Frameworks, um auf Smartphones simple Apps mit Webtechniken zu schreiben: Ein Graus. Beim stark gefeierten Sencha Touch werden wilde Javascript-Abtenteuer abgezogen, um eine simple Liste durchzuscrollen. Resultat: 1,2 GHz Dual Core auf dem Smartphone reichen nur noch für Zeitlupenruckelscrollen. Gern stürzt z.B. bei Dojo Mobile nach dem Laden von megabyteweise Javascript auch das Handy einfach mal unvermittelt ab. Ganz zu schweigen von jqTouch, was mit fiesen Darstellungsfehlern aufwartet.

Des Jammerns genug – man kriegt fast das Gefühl, die Leute machen das um einen zu ärgern. Mein eigentlicher Punkt: Wie schafft es solche Software in den Release? Die wollen doch Geld damit verdienen oder sich zumindest nicht bis aufs Blut blamieren. Kann ich denn mit total zerstörtem, halbfertigen Mist beim Kunde antanzen und auch noch Props dafür kriegen? Anscheinend muss mans nur dreist genug betreiben, dann stört sich auch keiner mehr dran.

Weitere Posts:

Dieser Beitrag wurde unter Persönlich veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.