{"id":1041,"date":"2020-07-25T12:35:19","date_gmt":"2020-07-25T10:35:19","guid":{"rendered":"https:\/\/d-mueller.de\/blog\/?p=1041"},"modified":"2020-07-25T23:24:32","modified_gmt":"2020-07-25T21:24:32","slug":"passiert-hier-noch-was","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/d-mueller.de\/blog\/passiert-hier-noch-was\/","title":{"rendered":"Passiert hier noch was?"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen den Jahren 2009 und 2016 sind hier 133 Beitr\u00e4ge entstanden, die allermeisten mit dem Themenschwerpunkt &#8222;Webentwicklung&#8220;. Und das aus gutem Grund. Warum ist in den letzten Jahren hier kein Artikel mehr erschienen? Und warum wird das voraussichtlich auch so bleiben? Was folgt, ist eine ziemlich pers\u00f6nliche Beschreibung meines Werdegangs. <b>Nimm&#8216; dir einen Kaffee, atme tief durch und los geht&#8217;s.<\/b><\/p>\n<p>Etwa 2006 mit zarten 17 Jahren startete ich als Freelance Webdev, damals noch parallel zum Abitur am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berufliche_Schulen_Gelnhausen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beruflichen Gymnasium Gelnhausen<\/a>, Fachbereich Datentechnik. 2009 bin ich dann zum Studieren aus dem beschaulichen <a href=\"https:\/\/www.citypopulation.de\/de\/germany\/settlements\/hessen\/main_kinzig_kreis\/06435029x0DHY__hesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">W\u00e4chtersbach-Hesseldorf<\/a> in Mittelhessen mit ~700 Einwohnern ins etwa 80km entfernte Darmstadt gezogen &#8211; zum Informatik studieren an der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochschule_Darmstadt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hochschule Darmstadt<\/a>. Meine Intention hinter dem Studium: Endlich mit Gleichgesinnten \u00fcber Webentwicklung fachsimpeln und meine Passion professionell angehen. Zu dem Zeitpunkt ging es auch so richtig mit dem Bloggen los. Dass ich im Studium allerdings nicht mehr viel \u00fcber Webentwicklung lerne, war (ohne das es jetzt arrogant klingen soll) relativ schnell klar \u2013 ein allgemeines Informatikstudium gibt eben nicht so viel Tiefe in dieser Spezialdisziplin her.<\/p>\n<p>Deswegen war neben dem Studium der logische, n\u00e4chste Schritt, bei einer &#8222;ordentlichen Firma&#8220; anzufangen. Und da kam es passend, dass <a href=\"https:\/\/incloud.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Incloud<\/a> gerade auf der Suche war, im Forum der Hochschule Darmstadt. &#8222;Webentwickler auf 400\u20ac Basis&#8220; hie\u00df der Post in jenem Forum. Und dann ging es Schlag auf Schlag: Im zweiten Halbjahr 2010 war ich einer der ersten Incloud-Mitarbeiter. Dass DAS daraus werden w\u00fcrde, hatte ich in dem Moment nicht mal zu tr\u00e4umen gewagt. Im Verlaufe der Jahre wurde es bei Incloud in gleichem Ma\u00dfe spannender, wie die Firma und die Projekte wuchsen. Wir f\u00fchrten JIRA und Confluence ein, weil wir ein professionelles Projektmanagement brauchten. Wir zogen in ein anderes B\u00fcro, weil der Platz nicht mehr reichte. Wir stellten Projektmanager ein, weil die Projekte zu gro\u00df zum \u201enebenher managen\u201c wurden.<\/p>\n<p>Im Prinzip haben wir uns permanent neu erfunden und tun das letztlich immer noch. Incloud wuchs bis zu einem gewissen Punkt, an dem es begann, mit den bisherigen Methoden \u201eweh zu tun\u201c und wir haben darauf reagiert. Das f\u00fchrte auch dazu, dass ich im Verlaufe der Jahre mich und meine eigene Rolle genau so st\u00e4ndig neu erfunden habe. Vom 400\u20ac Werkstudenten-Webentwickler zum Teamleiter Webentwicklung zum CTO. Das war 2014.<\/p>\n<p>Anfangs ist es mir sehr schwer gefallen, dem, was mich eigentlich zu Incloud gebracht hat (Webentwicklung!), \u201eGoodbye\u201c zu sagen. Nach etwa 4 Jahren war aber klar, dass (a) die Kollegen das mittlerweile viel besser k\u00f6nnen und ich (b) irgendwie so viel Spa\u00df an den \u201eManagement-Themen\u201c habe, dass gar nicht mehr so viel Zeit f\u00fcrs Entwickeln blieb. Und so wurde ich CTO &amp; Projektmanager in Personalunion \u2013 damals hatte Incloud etwa 20 Kollegen. Zeitlich ungef\u00e4hr parallel wurde ich Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt.<\/p>\n<p>So ging die Reise dann weiter. Incloud wuchs, kam irgendwann an einen Punkt, wo es mit den bisherigen Strukturen nicht mehr passte und wir bauten es entsprechend so, dass es wieder gut funktioniert hat. Again and again. Das ist auch das, was uns bis heute ausmacht: Sich st\u00e4ndig neu erfinden und gegen \u201edas war hier schon immer so\u201c ank\u00e4mpfen. Zwischendurch gingen auch oft genug Dinge schief, klar. Aber unterm Strich ging die Reise dann doch immer so weiter. Mit Zwischenschritt COO (= volle Verantwortung f\u00fcr&#8217;s operative Gesch\u00e4ft) wurde ich dann 2018 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, damals hatte Incloud etwa 40 Kollegen.<\/p>\n<p>All das habe ich prim\u00e4r <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/steffen-mueller-darmstadt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Steffen<\/a> zu verdanken, der in der kompletten Entwicklung ma\u00dfgeblich war \u2013 sowohl von Incloud, wie auch von mir. Nunja, und dann kommen wir auch schon fast zum \u201eJetzt\u201c. In den letzten 3 Jahren ist ebenfalls nochmal ganz viel passiert. Unsere Projekte wurden immer gr\u00f6\u00dfer &amp; komplexer, der Fokus shiftete sich klar in den Cloud- und IoT-Bereich, wir erfanden uns mit den Squads und der agilen Transformation nochmal komplett neu und wuchsen auf 70 Kollegen.<\/p>\n<p>Bisher war jedes Jahr aufs Neue immer \u201edas Spannendste, das wir bei Incloud je hatten\u201c (mittlerweile ein Running Gag). Und irgendwie hat das auch immer gestimmt. Und dieses Jahr stimmt es noch mehr, als je zuvor. Denn: Incloud wird von <a href=\"https:\/\/qsc.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">QSC<\/a> \u00fcbernommen. Wir werden eine Tochter des \u00fcber 900 Kollegen starken IT-Dienstleisters, der in K\u00f6ln und Hamburg seine gr\u00f6\u00dften Standorte hat und dessen Schwerpunkte IoT, SAP und Cloud sind. Das ist der n\u00e4chste gro\u00dfe Schritt f\u00fcr Incloud und auch genau so f\u00fcr mich.<\/p>\n<p><b>Damit mache ich die Klammer zu und beziehe mich auf den Auftakt des Blogposts zur\u00fcck: Passiert hier noch was oder nicht mehr?<\/b> Nun, im Webentwicklungs-Umfeld ziemlich sicher nicht mehr. In dem Ma\u00dfe, in dem ich im Tagesgesch\u00e4ft nicht mehr aktiv mit Webentwicklung zu tun hatte, wurde auch die Ver\u00f6ffentlichungsrate hier geringer und geringer. Da der Blog aber immer noch etwa 2000 Besucher pro Monat hat, habe ich mich daf\u00fcr entschieden, ihn am Leben zu lassen. Vielleicht helfen die alten Artikel ja noch dem ein oder anderen. Und wer wei\u00df, vllt. gibt es irgendwann mal einen Rebound des Blogs zusammen mit einer thematischen Neuausrichtung auf die Dinge, die mich mittlerweile besch\u00e4ftigen. Dann kann ich auch wieder regelm\u00e4\u00dfig was zum Besten geben. So long &#8211; euer David.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen den Jahren 2009 und 2016 sind hier 133 Beitr\u00e4ge entstanden, die allermeisten mit dem Themenschwerpunkt &#8222;Webentwicklung&#8220;. Und das aus gutem Grund. Warum ist in den letzten Jahren hier kein Artikel mehr erschienen? 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